VegiRebel: Marcus

Heute stellen wir unseren ersten offiziellen VegiRebel vor. Solltest Du ebenfalls ein Mitglied unserer bescheidenen Gemeinschaft werden wollen, dann schreib uns einfach eine Mail und wir können Dich gern vorstellen.

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Über mich selbst

Ich bin freiberuflicher Mediendesigner, Berater im Bereich User-Experience, Fotograf und seit fast 2 Jahren Vegetarier. Ich bemühe mich, so es dem Schweinehund in mir denn möglich ist, vegan zu leben. Ich habe alles hinter mir gelassen, was nicht in meine Welt passt. Ich habe sogar meinen festen Job aufgegeben und möchte in Zukunft gezielter für die Aufklärung in Sachen Tierschutz, Umweltschutz und Veganismus arbeiten.

Nach vielen Monaten nun aber habe ich mich mit der Welt arrangiert, doch versuche ich die Entwicklung zum Verständnis über die eigentliche Entwicklung des Menschen hin zum Guten voran zu treiben. Aus diesen Gründen habe ich auch VegiRebels ins Leben gerufen. Bereits in meiner Arbeit als Mediendesigner und Fotograf fließt immer ein gewisser Prozentsatz in Tierschutz-Organisationen. Mit VegiRebels möchte ich noch mehr Erreichen und hoffe Unterstützung zu finden.

Wie bist Du zum Vegetarismus gekommen?

Menschen entwickeln sich, in der Regel, durch Erfahrungen oder neue Erkenntnisse. Ich glaube bei mir war es einfach das Zusammenleben mit unseren wundervollen Langohren. Man hat sie täglich um sich, in einer freien Haltung, und versteht irgendwann nicht mehr, weshalb es Menschen gibt, die solch bemerkenswerten Tiere essen. Es dauert eigentlich nur Minuten und man führt diesen Gedanken dann zu der Frage …”Wieso eigentlich überhaupt Tiere, egal welche?”. Es ist erst ein Gedanke und dann viele und ehe man sich versieht hat man die Welt ganz neu verstanden.

Von da an habe ich mich intensiver mit dem Thema auseinander gesetzt. Ich habe viel gelesen und recherchiert und ein Thema, ein Leid führt zum Nächsten. Es gab dann und ich glaube es gibt ihn immer wieder, den Moment an dem man so richtig niedergeschlagen ist, weil man einfach merkt, wie sau dumm und ignorant man doch so lange gelebt hat. Ab diesem Moment, ich glaube das gilt sicher nicht nur für mich, gibt es dann definitiv kein Zurück mehr, und warum auch.

Wie hast Du deine Ernährung umgestellt?

Anfänglich habe ich mich einfach an die italienische Küche gehalten, die ja eigentlich zum großen Teil sehr gut ohne Tierische Produkte auskommt. Also habe ich mir erstmal ein tolles Pasta-Buch gekauft. Wenn dann doch mal einige Zutaten nicht in den vegetarischen, oder veganen Küchenplan passten, habe ich sie einfach weggelassen, oder durch Alternativen ersetzt.

Ich wurde dann relativ schnell kreativ und habe mir einfach meine Lieblingsrezepte, vor allem aus der Kindheit, gesucht und habe diese einfach ein wenig modifiziert. Ich weiß von meinen Eltern, dass ich früher schon sehr gern einfach nur Kartoffeln und Rotkraut gegessen habe. Ich glaube das ist ein guter Ansatz, wieder zu begreifen, dass wenn überhaupt Fleisch die Beilage ist und nicht das Gemüse, denn so war es früher schon. Heute kann ich nun getrost auf die toten Beilagen verzichten. ;)

Wie schaut Dein Speiseplan heute aus?

Wie sollte es anders sein, viel frisches Gemüse, und das nehme ich auch am Liebsten zum Kochen. Wahrscheinlich würden mich sehr viele Spezialisten jetzt gern rügen und schlagen, aber ich achte eher zweitrangig auf die Inhaltsstoffe, wie bestimmte Vitamine, Eisen etc.. Ich denke wenn man eine weit gemischtes Feld an Zutaten auf den Tisch bringt, kann man eigentlich nicht viel verkehrt machen.

Es gibt oft Pasta, frische Salate, immer viel Knoblauch und Kräuter und Spinat ist das Hack in der Lasagne ;). Aber ab und an verwende ich auch gern Fleischersatz, wie den unglaublichen Seitan, Soja-Medaillons, Soja-Hack und auch hier und da etwas Tofu. Hier kommt es einfach auf die Produkte an, nicht alle sind gut, da muss man sich wohl heran tasten.

Was ist Dein absolutes Lieblingsrezept?

Da muss ich nicht lange überlegen: Spaghetti Aglio Olio e Peperoncino. Schnell gemacht und unglaublich lecker.

Wie stehst Du zum Tierschutz?

Das Thema ist wohl in meinem Leben auf den höchsten Rang überhaupt gerutscht, nach meiner liebsten Gefährtin versteht sich. Es ist heute unabdingbar mehr zu tun und mehr und mehr aufzuklären, auch wenn man oft gegen die geballte Masse an Gleichgültigkeit und Ignoranz kämpft. Doch, es lohnt sich! Ich selbst bin wohl oft zu emotional im Kampf gegen das Leiden unserer verkannten Mitbewohner, aber wenn man sich stets damit beschäftigt schlägt es auch immer wieder auf Herz und Nieren, denn man darf einfach keine Zeit verlieren.

Unsere meist befellten Freunde haben nunmal weniger Zeit als wir.

Mehr über Marcus

 

Über VegiRebels

VegiRebels enstand vor Allem aus dem Gedanken heraus das Wirrwarr zum Thema Vegetarismus/Veganismus zu beseitigen und den Traum, etwas Sinnvolles mit seinem Leben anzufangen, zu verwirklichen.

Nun, ich muss sagen, ich habe im Jahre 2010 selbst noch abfällig über dieses Thema gedacht, Pflanzenfresser belächelt und ihnen Sätze, wie: „Du musst doch mal ein Stück Fleisch essen.“ hinterhergeworfen. Heute schäme ich mich dafür, denn diese Menschen haben mir gezeigt, dass man sich entwickeln kann und halfen mir das Projekt VEGIREBELS voran zu treiben.

Wir möchten hier nicht belehren, aufzwängen oder intrigieren und wenn dann nur ab und an vielleicht mal ein wenig schocken. Die anfängliche Zeit meiner veganen Entwicklung hat mir gezeigt, dass man mit harten Worten leider oft nur auf Ablehnung stößt. Deshalb versuche ich es an dieser Stelle einfach mal mit der offenen Aufklärung.

Auch der Tier- und Umweltschutz spielt eine große Rolle in meinem Leben und verknüpft sich nur allzu gut mit dem Thema gesunde, vegane Ernährung. Wenn man sich längere Zeit mit diesen Themen auseinandersetzt, stellt man fest, dass die vorherrschende Bevölkerung unseres Planeten schon vor vielen Jahren am Ende einer Sackgasse angekommen war. Man kann jedoch nur eine Entwicklung durch Verständnis bewirken. Es hat auch lange gedauert, bis die Kirche widerwillig begriffen hat, dass die Erde keine Scheibe ist.

Wir machen keine Unterschiede zwischen Menschen, außer vielleicht bei denen, die nicht verstehen wollen. Tiere betrachten wir als Gleichgestellte, die unseren Schutz benötigen, denn sie wurden unserer Verantwortung übergeben und auf der Erde gibt es keine zweiten Chancen was Leben angeht. Es gibt keine Tiere, die man quälen und töten darf und jene, bei denen das falsch wäre, für uns ist es grundsätzlich falsch oder sagen wir wenigstens: „nicht mehr zeitgemäß“. Doch zu diesem Punkt muss man erst einmal kommen und vielleicht kann Dir VEGIREBELS dabei helfen.

Fakten Fakten Fakten

Wir bemühen uns immer genau zu recherchieren, um die aktuellsten Informationen auch vernünftig zu präsentieren. Dass wir und unsere Quellen dabei auch nicht unbedingt fehlerfrei sind, dafür bitten wir um Verständnis. Es geht auch nicht um das klitzekleinste Detail, sondern vielmehr darum die Grundgedanken zu verstehen. Zudem bestehen einige unserer Berichte aus eigenen Erfahrungen, um gewisse Themen nicht kompliziert, sondern verständlich nahe zu bringen. Wir lassen immer Raum für sinnvolle Diskussionen, dämliche, provozierende und unbegründete Kommentare werden jedoch gelöscht.

Mach mit bei VegiRebels

Wenn Du Anregungen hast, Fragen oder auch Kritik loswerden möchtest, bist Du jederzeit eingeladen uns zu schreiben. Vielleicht möchtest Du an VegiRebels mitarbeiten? Wir suchen für alle Bereiche fleißige Tippgeber, Helfer und Blogger.

Ein weiteres Anliegen ist die VegiRebels-Stiftung

Jeder hat gewisse Ziele und Träume im Leben, die er sich erfüllen möchte. Ich denke dabei aber heute viel mehr daran anderen Träume und ein gutes Leben zu erfüllen. Wir möchten mit diesem Projekt langfristig eine Auffangstation für Tiere aufbauen. Diese Idee steckt noch in den Kinderschuhen, aber mit Deiner Hilfe und der deiner Freunde und Bekannten, könnten wir bald vielen Kaninchen, Meerschweinchen, Katzen, Hunden und anderen Artgenossen eine Pflegestation bieten, eine medizinische Versorgung ermöglichen und ein neues liebevolles Zuhause vermitteln.

Mehr darüber erfährst Du unter Stiftung.

Unser Traum

Wir möchten in der Zukunft unsere Energie auch in Taten umwandeln. Mit einem kleinen Hof nach dem Vorbild anderer Tierpflege-Höfe, wie beispielsweise Hof Butenland oder dem Antitierbenutzungshof. Dabei möchten wir uns in erster Linie auf Kaninchen und andere kleinere Artgenossen konzentrieren.

Wir möchten

  • artnahe Innen- und Außengehege bauen
  • Pflege-Felle aufnehmen und weitervermitteln
  • nicht vermittelbare Tiere einen schönen Alterswohnsitz bieten
  • über artnahe Haltung direkt vor Ort aufklären
  • einen Fahrservice für Tiervermittlungen einrichten
  • einen Urlaubsplatz für Kleintiere sowie Hunde und Katzen einrichten

Außerdem möchten wir

  • Seminare und Kochkurse zum Thema “Veganes Leben” abhalten
  • Kinder und Jugendliche zu Themen “Veganes Leben” & “Tierschutz” aufklären
  • Beratungen für vegetarische und vegane Menüs geben
  • und noch vieles mehr…

 

Ihr könnt uns jederzeit unterstützen, mit einer kleinen Spende, oder auch durch unseren “Laden”. Aber auch, wenn ihr die bei uns geschaltete Affiliate-Werbung zu Amazon nutzt. So bekommt der Gigant nicht den großen Anteil des Preises, sondern ein Teil fließt wieder an VegiRebels zurück. Danke.